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Mit Beginn ihrer nächsten Auflage, die am Samstag, den 1. April 2017 stattfindet, darf sich die Südtirol Gardenissima mit dem Titel „Green Event“ schmücken. Diese Auszeichnung wurde den Organisatoren für den Einsatz verliehen, mit dem sie bei der Veranstaltung eines so großen Events den Schutz von Landschaft und Umwelt kontinuierlich an erste Stelle setzen.

Der große „weiße Event“ für begeisterte Skifahrer wird immer grüner! Bei der Südtirol Gardenissima, dem längsten Riesentorlauf der Welt, der am Samstag, den 1. April 2017, in Gröden stattfindet, gelten in Punkto Planung und Durchführung strikte Nachhaltigkeitskriterien. Ein Ergebnis, an dem das Organisationskomitee bereits seit mehreren Jahren arbeitet und das dazu geführt hat, dass die Veranstaltung nun den Titel Green Event tragen darf.

Ein schützenswertes Gebiet
Sportevents mit vielen Teilnehmern bergen das Risiko, dass das ökologische Gleichgewicht des Umfelds gestört wird, in dem diese Events ausgetragen werden. In der Regel handelt es sich dabei um schöne Orte von stillem Charme, die durch die Sportbegeisterung der Massen, so gesund sie für den einzelnen auch sein mag, Schaden nehmen können. Gröden verfügt zwar über eine hervorragende touristische Infrastruktur in jeder Jahreszeit, bleibt aber dennoch ein schützenswertes Stück Natur: Im Gemeindegebiet von St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein liegt der Naturpark Puez-Geisler, der wiederum seit 2009 zum UNESCO Welterbe gehört. Die Veranstalter der Südtirol Gardenissima engagieren sich daher bereits seit Jahren dafür, das Rennen und sein Umfeld so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Dieser Einsatz hat nun zur Zertifizierung als Green Event geführt. Dabei handelt es sich um eine Auszeichnung, die vom Südtiroler Landesamt für Umwelt vergeben wird und die zu den Maßnahmen gehört, mit denen die Provinz Bozen die jährlichen Pro-Kopf-Emissionen an CO2 bis zum Jahr 2020 auf unter vier Tonnen und bis zum Jahr 2050 auf unter 1,5 Tonnen senken will.

Strikte Nachhaltigkeitskriterien
Um die Zertifizierung zu erhalten, muss ein Event strikte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, die von lokaler Wertschöpfung über nachhaltige Mobilität und Mülltrennung bis hin zur Verwendung von FSC-zertifiziertem Papier für Gedrucktes und zum Vorzug saisontypischer oder regionaler Lebensmittel reichen. Nicht zuletzt geht es um soziale Verantwortung, wobei auch Sponsoren und Lieferanten mit einbezogen werden.

Ein Event, der die Zertifizierung anstrebt, steht zunächst ein Jahr lang als „Going GreenEvent“ unter Beobachtung. Nachdem der Event durchgeführt wurde, reichen die Organisatoren einen Abschlussbericht ein, der von einer eigenen Kommission geprüft wird. Diese Kommission hat nun die Aufnahme der Südtirol Gardenissima von der Auflage 2017 an in die Liste der vollständig zertifizierten Events beschlossen. Für das Organisationskomitee handelt es sich dabei um einen großen Erfolg, der die Sensibilität, den Einsatz und die Sorgfalt jedes einzelnen Mitglieds beim vorrangigen Schutz der Umwelt auch im Rahmen großer Massenveranstaltungen auszeichnet.

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